Trennung

Rauschende Hochzeitsfeier eines jungen Paares

„ … da wurde die Hochzeit in aller Pracht gefeiert und sie lebten vergnügt bis an ihr Ende.“ Dornröschen

Wenn nach langen Wirren und Kämpfen der Prinz und die Prinzessin endlich heiraten, endet in der Regel das Märchen und suggeriert, dass der paradiesische Zustand der Hochzeit bis zum Tod der Protagonisten anhält, … eben ein „Märchen“!

Beziehungen sind aber keine krisenfreien, statischen Zustände. Beziehungen verändern sich permanent, zum einen, weil die Partner sich verändern, wachsen und entwickeln, zum anderen aber auch, weil sich äußere Umstände verändern, beispielsweise, wenn sich Nachwuchs ansagt.

Beziehungen sind dynamische Entwicklungsprozesse in verschiedenen Stadien, in denen es schon mal kräftig "ruckelt" und kracht.

Manchmal - aber nicht immer- ist dann eine Trennung ist die richtige Lösung.

Die aktive Trennung - Du trennst Dich

Als aktive Trennung bezeichne ich, wenn du dich von deiner aktuellen Partnerin, deinem Partner trennen möchtest.
Auch wenn das auf den ersten Blick als die einfachere Variante erscheinen mag, können damit doch beträchtliche Sorgen und Nöte verbunden sein, wie Scham, schlechtes Gewissen, Schuldgefühle aber auch Unsicherheit und sogar Trauer, denn auch für Dich endet eine anscheinend problematische, aber trotzdem vertraute Lebensgemeinschaft.  

Getrenntes Paar mit dem Rücken zueinander gehen getrennte Wege

Welches sind deine unerfüllten Bedürfnisse?

In Beziehungskonflikten geht es in der Regel um nicht erfüllte Bedürfnisse in der Beziehung. Dabei scheinen die Anlässe für Unzufriedenheit mitunter Banalitäten zu sein: Die berühmte, offen abgelegte Zahnpastatube oder die achtlos liegen gelassene Unterwäsche, ... keine Kleinigkeit scheint zu gering zu sein, als dass sie nicht massiven Ärger hervorrufen könnte.

Es lohnt sich häufig, ein Blick „hinter“ die Kulissen zu werfen, um die wahren Gründe deiner Unzufriedenheit zu erforschen, denn, die Kleinigkeiten, sind in die Regel nur die Trigger, nicht die Ursachen. Um diese zu verstehen, mußt du dich gegebenenfalls ehrlich machen und die Fassade des großzügigen Gönners aufgeben („der Klügere gibt nach“?).

Bei Beziehungskonflikten bewegen wir uns ja im Bereich der Emotionen, die mitunter unlogisch, kleinlich, unpassend bzw. nicht gesellschaftsfähig erscheinen. Und trotzdem sind sie unsere Realität. Das passt nicht unbedingt zu unserem Selbstverständnis, bzw. zu unserem gepflegten Selbstbild.

Diese Emotionen rühren häufig von kindlichen Erfahrungen und Verletzungen her, die wir alle - auch als gestandene Erwachsene - in uns tragen. Es bedeutet Mut, diese Empfindlichkeiten und Verletzungen vor uns selbst anzuerkennen und noch mehr Mut erfordert es, diese unserem Partner zu kommunizieren, weil wir uns dadurch verletzlich machen. Doch nur, wenn wir diese sensiblen Themen ansprechen, kann unsere Partnerin darauf adäquat reagieren.

Fragen zum Gegenchecken

    1. Bist du dir deiner unerfüllten Bedürfnisse bereits bewußt oder hast du nur ein diffuses Unwohlsein im Bauch und fühlst, dass irgendetwas nicht stimmig ist?
    2. Sofern du Dir deiner Bedürfnisse bewußt bist, hast du deiner Partnerin in aller Ruhe und aller Klarheit deine Bedürfnisse mitgeteilt?
    3. Sofern du deine Bedürfnisse mit deiner Partnerin besprochen hast, besteht die ehrliche Bereitschaft deiner Partnerin aber auch von Dir, nach einer für beide Seiten befriedigenden Lösung zu suchen?
    4. Wenn ihr im gemeinsamen Gespräch über deine Bedürfnisse nicht weiter gekommen seid, habt ihr euch Hilfe für eine Krisenintervention geholt, bspw. durch eine Paarberatung?

Wenn du nach reiflicher Prüfung zu dem Schluß gekommen bist, dass du deine wichtigen (existentiellen) Bedürfnisse nicht ausreichend in der aktuellen Partnerschaft leben kannst, ... dann ist der Zeitpunkt gekommen zu gehen.

Schwierigkeiten und Hindernissen bei der Trennung

kleines, trauriges und verwirrtes Mädchen an der Hand ihrer Mutter schaut sich nach ihrem Vater um.
  1. Mut zum „Buhmann“

Trennungen haben in der gesellschaftlichen Wahrnehmung immer noch einen negativen Ruf und widersprechen dem alten Ideal (oder Illusion?) der lebenslangen Liebe, die nur durch den Tod eines Ehepartners beendet wird. Da du dich aktiv von deiner Partnerin trennst, wirst du üblicherweise als „Schuldiger“ ausgemacht, der nicht gekämpft -, der seine Partnerin „verraten“ hat.

Es braucht Mut den Schritt in die ungewisse Zukunft zu gehen und zu deiner Entscheidung zu stehen. Dieser Schritt ist eine Entscheidung für dich und nicht gegen andere gerichtet.

 

  1. Schlechtes Gewissen wegen „unterlassener Hilfeleistung“?

Die Idee von Partnerschaft ist ja unter anderem, sich gegenseitig zu helfen, zu unterstützen und Halt zu geben. Wenn du ein empathischer und hilfsbereiter Mann bist, der seiner Partnerin viel Verständnis und Unterstützung entgegengebracht hat, kann sie die Trennung eventuell in eine Krise stürzen, da du die bisherige Unterstützung nicht mehr leisten willst. Und bei Dir kann es Scham und ein schlechtes Gewissen auslösen, deine verflossene Liebe nun allein zu lassen, quasi „unterlassene Hilfeleistung“.

Das wirft die grundsätzliche Frage auf: Wer ist für das Wohlergehen und Glück eines Menschen zuständig?

Wenn du der Meinung bist, dass jeder erwachsene (!) Mensch für sich selbst, für sein Wohlergeben und Glück verantwortlich ist, dann kannst du dich - zumindest kognitiv - entspannen und die Krise deiner Partnerin als ihre anstehende Herausforderung ansehen. Die Selbstverantwortlichkeit gilt natürlich nicht für eure Kinder, für die die Eltern voll in der Verantwortung stehen.

 

  1. Gemeinsame Kinder - bleiben oder gehen?

Wenn ihr ein oder mehrere Kinder habt, ergeben sich zusätzliche Überlegungen und häufig eine verständliche Scheu, sich zu trennen. Denn damit würde die für die Kinder so wichtige, verlässliche Familiengemeinschaft, die home-base zerbrechen. In der Regel zieht dann ein Partner aus der gemeinsamen Wohnung oder dem Haus aus und verändert damit fundamental das Alltagsleben für alle - aber besonders für die Kinder.

Damit treffen - vordergründig - zwei unterschiedliche Interessen aufeinander. Dein eigenes Interesse nach Beendigung der Ehe oder Beziehung und das berechtigte Interesse, das “Recht“ der Kinder auf eine intakte, ihnen Sicherheit und Halt gebenden Familie. Wenn du dich in dieser Lage entschließen solltest, trotz eigentlicher Trennungsabsichten in der Beziehung zu bleiben, kann das - trotz bester Absichten – auch negative Auswirkungen haben:

  1. Weil du deine vitalen Interessen verleugnest, bzw. nicht lebst, kommst du schlecht drauf. Du wirst vielleicht unausgeglichen, ungenießbar, passiv aggressiv oder gar krank. Das belastet und vergiftet die Atmosphäre zuhause.
  2. Eure Beziehung reduziert sich auf eine reine Zweckgemeinschaft zur Aufzucht der Kinder. Im besten Fall geht ihr respektvoll miteinander um. Die Basis, das "Ja" füreinander fehlt, um auch die ungeliebten Seiten deiner Partnerin mitzutragen. Die Stimmung in eurer Familie kann darunter leiden.
  3. Deine Kinder könnten unbewusst einen unausgesprochenen Vorwurf von dir wahrnehmen, dass du nur wegen ihnen in der Familie, in der Beziehung bleibst. Es würde deine Kinder massiv belasten, wenn sie sich unbewusst selbst die Schuld an deiner Lebens- und Stimmungslage geben würden.
  4. Da Kinder sehr häufig das vorgelebte Verhalten, das Model der Eltern übernehmen, würden sie von Dir lernen, ihre eigenen Interessen für die Interessen von anderen aufzugeben.

Aus eigener Erfahrung ist es meines Erachtens ehrlicher und sinnvoller, sich fair zu trennen. Alle Beteiligten werden dabei emotional herausgefordert, es „muss“ von allen um die zerstörte Familiengemeinschaft getrauert werden, um offen und frei für die Zukunft zu werden.

Um die Belastung der Kinder nicht unnötig zu vergrößern, ist es äußerst wichtig, dass beide Elternteile nach der Trennung konstruktiv kooperieren. Die Eltern sollten sich nicht gegenseitig vor den Kindern schlecht machen und nicht versuchen, sie „auf ihre Seite“ zu ziehen. Bewußt oder unbewußt eingeforderte Loyalität der Kinder für den verlassenen Partner entzieht den Kindern eine wichtige Bezugsperson, obwohl diese gerade jetzt beide Eltern nötiger denn je bräuchten.

 

  1. Ökonomische Folgen

Wenn du dich von deiner Partnerin trennst und ihr bisher in einer gemeinsamen Wohnung oder Haus gelebt habt, wird in der Regel ein Partner ausziehen. Die ökonomischen Implikationen können beträchtlich sein, da eine zweite Wohnung angemietet und gegebenenfalls ein vollständiger zweiter Hausstand, Auto usw. beschafft werden muß. Du wirst - je nach Einkommensunterschieden, Alter der Kinder und Betreuungsmodel - Unterhalt zahlen müssen.
Es ist zu erwarten, dass du mehr Ausgaben hast als bisher, dein verfügbares Budget für andere Aktivitäten, wie Hobbies, Freizeit, Ferien etc. kann dadurch erheblich schrumpfen.

Auch eine Scheidung ist in der Regel teuer.

 

  1. Soziale Folgen

Aber auch die sozialen Folgen können beachtlich sein. Häufig lichtet sich der bisherige Freundeskreis nach einer Trennung, es bleiben weniger Kontakte und Freundschaften erhalten. Selten werden von den Freundinnen und Freunden die Kontakte gleichermaßen zu beiden Ex-Partnern aufrechterhalten, gerade wenn der Kontakt über die Kinder entstanden ist, die immer noch überwiegend bei der Mutter bleiben.

Es kann sein, dass es einsamer um dich wird.

Die passive Trennung - Du "wirst" getrennt

Während sich der aktiv trennende Partner in der Regel innerlich schon lange mit der bevorstehenden Trennung beschäftigt hat, kann sich die aus heiterem Himmel ausgesprochene Trennungsabsicht deiner Partnerin wie ein Schlag ins Gesicht anfühlen und dich existentiell treffen, bis ins Mark erschüttern, gerade wenn du dich in einer intakten Beziehung gesehen hast.

Aber für eine Partnerschaft braucht es immer zwei „Ja“. Wenn einer der Partner „Nein“ sagt, ist die gemeinsame Basis für eine Partnerschaft zerbrochen.

Streitendes Paar, er ist sehr aufgebracht und verzweifelt, sie ist entschlossen, sich zu trennen.

In der Regel bist du erst mal massiv überfordert, stürzt in eine Krise. Deine Welt ist von einem auf dem anderen Moment zusammengebrochen, nichts ist mehr so, wie es mal war.
Durch die Trennung, dem Verlassenwerden wirst du persönlich, deine Attraktivität und „Liebenswürdigkeit“ in Frage gestellt. Das kann zu einer massiven Verunsicherung deines Selbstwertgefühles führen. Du pendelst zwischen verschiedenen Emotionen wie Enttäuschung, Wut, Verzweiflung, Scham, Trauer, Angst und Einsamkeit.

Schuldzuweisungen – verständlich, aber wenig hilfreich

Der erste Reflex ist dann üblicherweise der bisherigen Partnerin die Schuld für die Trennung und deine Krise zu geben. Die Frage der Schuld zu stellen ist menschlich nur zu verständlich, denn du wurdest unfreiwillig aus deiner Komfortzone raußkatapultiert,  massiv gekränkt und verunsichert.  
Aber die Schuld bei deiner Partnerin zu suchen, blockiert dich, die Verantwortung für Dich zu übernehmen und dich aktiv um eine neue Ausrichtung zu kümmern. Solange du deine Partnerin beschuldigst, bleibst du Opfer und sie Täterin. Das gibt dir eventuell eine gewisse moralische Genugtuung, hilft dir aber langfristig nicht weiter. Es ist das Gegenteil von Selbstwirksamkeit. 
Solange du Opfer bist, bleibst du passiv und in der vergangenen Beziehung hängen, bzw. in der Vergangenheit gefangen.

 Deine Herausforderung – loslassen und neu ausrichten

Die Herausforderung des passiv Getrennten besteht nun darin, sich der neuen Situation zu stellen, die neue schmerzhafte Realität anzuerkennen. Das Leben stellt dich jetzt vor die Aufgabe, dich von Gewohntem, Liebgewonnenem oder auch von Illusionen zu verabschieden, zu trauern und offen für Neues zu werden.
Du wirst aufgefordert, dich neu zu orientieren, auszurichten, dich neu zu erfinden.

Das löst üblicherweise viel Unsicherheit und Unbehagen aus. Gleichzeitig bietet die Krise aber auch die Chance des persönlichen Neuausrichtung, Wachstums und Reifung.

Gerade in dieser sensiblen Situation macht es häufig Sinn, sich coachen zu lassen.

Die Trennung gut verarbeiten

  • Aufräumen - in der heißen Phase der Trennung ist es hilfreich, Gegenstände und Orte zu meiden, die dich an deine Ex erinnern. Also räume die Bilder und Gegenstände weg, die du mit deiner Verflossenen verbindest. Meide Orte, an denen ihr häufig zusammen wart. Höre auf, deiner Ex-Partnerin auf social media zu folgen. Dies alles zieht dich in die Vergangenheit zurück und führt häufig zu unproduktivem Selbstmitleid.

 

  • Trauern = Loslassen - Trauer ist das adäquate Gefühle für Situationen, die du nicht ändern kannst. Stelle dich diesen Gefühlen und drücke sie nicht weg, sie kommen sowieso wieder hoch. Gefühle „wollen“ gefühlt werden, dann lösen sie sich von selbst auf. Nimm dir also (regelmäßig) Zeit und finde passende Orte, wo du ungestört trauern, weinen, wütend sein kannst, wo du allen deinen Gefühlen freien Lauf lassen kannst.
    Solltest du in der Trauer „versinkst“, dann begrenze von vornherein die Zeit des Trauerns und nimm dir danach bewußt etwas Anderes vor.
    Loslassen braucht Zeit. Je länger, tiefer, intensiver eure Beziehung war, desto länger wirst du brauchen, die Trennung zu verarbeiten. Es gibt keine sinnvolle Angabe, wie lange die Verarbeitung einer Trennung braucht, die Zeiteinheiten Wochen oder Monate scheinen aber adäquat zu sein.  

 

  • Gerade in der Phase des Trauerns ist es gut, Unterstützung von deinem sozialen Umfeld zu erfahren. Es ist sehr hilfreich, wenn du mit einem guten Freund den Schmerz und die Verzweiflung teilen kannst, wenn er deine Not sieht, dein Leid bezeugt und dir Mut zuspricht.

 

  • In vielen Fällen kann es helfen, eine Abschiedsritual zu gestalten. Das kannst du für Dich allein machen oder auch zusammen mit einem Freund. Im Abschiedsritual geht es darum, eine symbolische Handlung auszuführen, die dir versinnbildlicht, dass die Beziehung nun vorbei ist und in dem du dich quasi aktiv von Deiner Partnerin trennst. Gibt es für dich eine Handlung, die für dich die Trennung am besten symbolisiert? Du kannst beispielsweise einen Abschiedsbrief schreiben, in dem du noch mal eure Beziehung reflektierst, eure Schwierigkeiten benennst, dich für das Schöne bedankst, vielleicht um Verzeihung bittest und eventuell sogar deiner Ex alles Gute für ihre weitere Zukunft wünschst. Im eigentlichen Ritual kannst du dann den Brief den Elementen übergeben, ihn verbrennen, an einem bedeutungsvollen Ort vergraben oder den Brief auf dem Wasser ins Meer schicken. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Wenn du um den Verlust der Beziehung trauerst, zeigt dir das gleichzeitig, wieviel Schönes, Positives und Stärkendes in der Beziehung gewesen ist, sonst würdest du nicht trauern. Im besten Fall kannst du am Ende der Trauerarbeit Dankbarkeit für das entwickeln, was du an Gutem in der beendeten Beziehung erfahren hast.
    Wenn du dankbar sein kannst, dann hast du die Trennung verarbeitet.

 

  • Nach der Trauerarbeit macht es Sinn, die vergangene Beziehung zu reflektieren. Was hat deine Partnerin als Gründe dafür aufgeführt, weshalb sie sich von Dir getrennt hat? Worin sieht dein bester Freund die Gründe für das Scheitern eurer Beziehung? Es ist manchmal sehr hilfreich, die Sichtweise deines sozialen Umfeldes zu erfragen, wo sie die Knackpunkte eurer Beziehung sehen.
    Wenn du über alle deine vergangenen Beziehungen nachdenkst, kannst du eventuell ein typisches Muster erkennen. Gab es immer an der gleichen Stelle Probleme?  Das Erkennen, beziehungsweise das Bewußtmachen eines Beziehungsmusters gibt dir die Möglichkeit, in der nächsten Beziehung anders zu handeln:

Bis du das Unbewusste bewusst machst, wird es dein Leben lenken und du wirst es Schicksal nennen.” C. G. Jung

 

Wenn der Prozess der Verarbeitung der Trennung, des Loslassens fortgeschritten ist, geht es um die Neuausrichtung deines Lebens, um die aktive Gestaltung deiner Zukunft:

    1. Was ist das Gute am Schlechten (der Trennung), welche Freiheiten hast du jetzt?
    2. Was möchtest du Neues machen bzw. erleben?
    3. Mit welchen Menschen willst du dich umgeben?
    4. Was ist dir in der nächsten Beziehung wichtig?
    5. Was sind deine neuen Ziele?

 

Du bist jetzt frei für deinen persönlichen Neustart aus der Krise. Dabei sollten deine neuen Ziele positiv formuliert sein, d.h. definiere, was du willst und nicht, was du nicht (mehr) willst. Positiv formulierte Ziele sind viel konkreter und entwickeln eine größere innere Kraft als entsprechend negativ formulierte Ziele.

Neben der emotionalen Verarbeitung der Trennung kommen auf dich gegebenenfalls auch noch die oben beschriebenen Herausforderungen bei der Begleitung eurer Kinder sowie die der ökonomischen und sozialen Folgen eurer Trennung hinzu.

 

Die Bewältigung einer Krise ist emotionale Schwerstarbeit.

Häufig ist es dann sehr hilfreich, sich von einem Außenstehenden im Sinne einer Krisenintervention coachen zu lassen, der dich durch den Schmerz der Trauer begleitet und dir Orientierung und Unterstützung für deine Neuausrichtung und deinen Neustart bietet.